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natürlicher Selbstwert - Finde heraus, ob er in deinem Leben fehlt

Cornelia Höppner - psychologische Beratung & Coaching

Denkst du, dass du geringer bist als andere? Erlaubst du dir deswegen vieles nicht? Oder versuchst du dies womöglich durch ein "zu viel Tun" oder "zu wenig zeigen" zu kaschieren? Ein Selbstwertproblem zu haben, zeigt sich in mannigfaltiger Art und Weise. Deswegen möchte ich mit diesem Artikel aufklären, damit innere Anspannung, Selbstzweifel, Leistungsdruck, Scham, Wut, das "sich selbst im Wege stehen" und auch mögliche Gefühle von Einsamkeit und Unverstandensein nachlassen können. 

Was ist der Selbstwert?

Das wird dich vielleicht wundern, denn der Selbstwert ergibt sich aus deinem Dasein. Nichts musst du dafür tun, nichts verändern, nichts werden und nichts meiden. Nichts musst du dafür haben, auf nichts musst du dafür verzichten.  Du bist hier, du bist Mensch und nichts und niemand  - auch du nicht - kann diesen Wert mindern oder erhöhen.

Wie entsteht eine falsche Einschätzung des Selbstwertes?

Hier müssen wir uns die Begriffe ICH, PERSÖNLICHKEIT und EGO nach dem Ansatz der bewussten Selbstrealisation ansehen. Alles, was ich dabei erklärend anführe, ist dabei völlig wertungsfrei aufgeschrieben. Denn jeder von uns, hat sich eine einzigartige innere Welt erschaffen. Und so lange sie einem gefällt und niemand, weder man selbst noch jemand anderes, oder etwas darunter zu leiden hat, muss diese "Lebensstrategie" nicht bewusst überdacht werden.

Cornelia Höppner - psychologische Beratung & Coaching Leipzig
Darstellung ICH - PERSÖNLICHKEIT - EGO

Das ICH ist die Summe aller deiner Erfahrungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob du diese selbst erlebt hast oder ob sie dir erzählt wurden. Hinzukommen auch deine Fähigkeiten, die du erworben hast. Je häufiger du etwas wiederholst, was du erlebt hast, was dir gesagt wurde, oder was du tust, um so vertrauter wird dir genau dies und wird ein Anteil deines ICH-Gefühls. 

 

Deine PERSÖNLICHKEIT verengt dein ICH, denn sie legt durch die Erfahrungen mit deiner Umwelt, bereits als Kind fest, was für dich entscheidend ist, um innerhalb dieser Rahmenbedingungen klarzukommen. Hinzu kommt, dass du als Kind auch nicht eigenständig für dich sorgen konntest. Somit warst du abhängig vom Verhalten deiner Herkunftsfamilie. So kommt es, dass wir unterschiedliche Ziele, Prioritäten, Wertvorstellungen haben und leben. In einem sind wir jedoch alle gleich, wir möchten geliebt, anerkannt, und uneingeschränkt aktzeptiert sein. Dies erfährt man als Kind durch Nähe, Geborgenheit und Versorgtsein. Was wiederum bedeutete, dass man Aufmerksamkeit geschenkt bekam. Zugleich fördert dies in jedem Kind eine Identitätsbildung. "Ich bin XY und bekomme damit dies und das." - Selbstbild. Zudem erlebt man, dass das eigene Sein, nicht immer ausreichend zu sein scheint, da es vorkommen kann, dass erlernte Verhaltensstrategien nicht immer zum gewohnten Ergebnis führen. In unserer Gesellschaft wird dadurch das Aufbauen eines kindlichen Idelabildes begünstigt. Das bedeutet, das Kind bezieht ausbleibende Ergebnisse auf sich. Es nimmt an, es müsse wohl besser  "tun und damit sein" - kindiches Idealbild, wenn es damit wieder erhält, was es früher sonst als "XY" bekam.

 

Ein Beispiel zum Verständnis:

 

Ein Kind hat als Erstgeborenes meist die volle Aufmerksamkeit der Eltern. Diese sind womöglich noch unsicher, stehen ängstlich wachend in der Nähe des Kindes, reagieren auf alles, loben alles mögliche und schenken dem Kind alle Zeit und Liebe, die sie aufbringen können. Das Kind entwickelt dadurch das Selbstbild "Ich bin von allen Seiten, um jede Uhrzeit und in jeder Situation geliebt, versorgt und beschützt" und fühlt sich damit pudelwohl, weil es alles erhält, was es braucht: Aufmerksamkeit in möglicherweise überhöhter Form. Das Kind bewertet das Verhalten der Eltern nicht in gut oder schlecht, sondern nur nach was funktioniert wie. Kommt nun ein Geschwisterchen hinzu, erlebt das Kind, dass die geliebte Mutter nicht immer sofort bei ihm sein kann. Es muss warten, denn schließlich ist das Baby in seiner Hilfloskeit zu erst dran. Versucht der Vater die Rolle der Bezugsperson zu übernehmen, ist sein Stil des Daseins für das Kind möglicherweise ein anderer. Schließlich ist das Erstgeborene nun "groß" und kann auch schon mal Dinge tun, und wenn dies nur hieß, dass es warten muss, bis es dran ist. Tut es dies, wird es dafür gelobt. Wiederholt sich dieser Ablauf, ist dadurch in diesem Beispiel das kindliche Idealbild "Ich nehme mich zurück, um mir die Aufmerksamkeit meiner Eltern zu sichern" entstanden. Tut es dies nicht und bekommt es deswegen auch Aufmerksamkeit, gesellschaftlich betrachtet würde man nur sagen in negativer Form, kann sich im Verständnis des Kindes die Vorstellung von: "Ich muss mich in den Vordergrund drängen, um weiterhin die Aufmerksamkeit der Eltern zu erhalten." herausbilden. Was wiederum dazu führt, dass in diesem Falle das kindliche Idealbbild "Ich verhalte mich nicht wie gewünscht, und bekomme dafür wieder die für mich notwendige Aufmerksamkeit meiner Eltern" ist.

 

Im Alter von 5 bis 6 Jahren ist die Persönlichkeit so gefestigt, dass nicht mehr äußerliche Einflüsse die Identität verändern können. Tatsächlich reichen die gemachten Erfahrungen, die Rückschläge und Erfolge aus, um die eigene Identität (xy und z) nun aufrechthalten zu können. Die Identität ergibt sich dabei aus den eigenen Gedanken, Emotionen, Handlungen und dem sich entwickelten ICH-Gefühl.  Sie wird nicht mit Distanz wahrgenommen, sondern live durchlebt. Man ist sozusagen die Hauptfigur des eigenen Films geworden.  Es ist die Zeit, in der ein Kind beginnt in der Lage zu sein, sich auf sozialer Ebene mit anderen Kindern austauschen und damit in die Schule gehen zu können.

 

Als sich die anfänglichen Gegebenheiten im kindlichen Umfeld veränderten( in unserem Beispiel durch die Geburt eines Geschwisterchens), begann das Kind sein Tun infrage zu stellen, wodurch es beiläufig die Idee des  kindlichen Idealbildes entwickelte. Es konnte dies gut händeln, weil keine Identität und keine Bewertung dagegen sprach, sich anzupassen. Somit verhindert erst die Persönlichkeit die Anpassung an gegebene Situationen. Das Kind denkt mittels der Persönlichkeit analytisch und handelt zugleich emotional reaktiv. Denn es hat gelernt, dass das, was wir sagen und damit auch denken, wichtiger ist, als was man neutral betrachtet wahrnimmt. Es hat somit verstanden, dass es ein "ich, du, wir, es und sie" gibt und damit Unterschiede.

 

Nun ist es in der Schule und lernte andere "Persönlichkeiten" und damit andere Verhaltensstrategien kennen. Per se erst einmal eine gute Sache, denn dadurch kann man dazulernen, seinen Horizont erweitern, ohne selbst die Erfahrungen gemacht haben zu müssen. Es wäre damit eine gute Chance die Welt durch die Augen und Ohren von anderen Menschen wahrnehmen zu können. Die Schule hat hier eine wichtige Rolle, denn sie müsste fördern, dass ein Kind seine Kompetenzen erweitern könnte, ohne sein bisher Gelerntes als Fehler angekreidet zu bekommen. Stattdessen erfährt es wieder ein Vergleich. Dieses Mal jedoch als Einteilung in gut oder schlecht, richtig oder falsch.

 

Dadurch vergleicht das Kind nicht nur die Situation und sich wie bisher, sondern fängt auch an zu werten. Damit beginnt das EGO zu sein. Denn dieses wertet immer auf und ab.

 

"Ich bin besser, weil.", "Ich bin schlechter, weil."; "Man muss auf mich Rücksicht nehmen, weil ich ... bin.",

"Man muss mich auslachen, denn ich kann die Dinge nicht so gut wie..."

 

Das EGO entscheidet somit über den Selbstwert, wobei wir hier nun von einem Egowert sprechen müssten, da wir zu Beginn des Artikels aufgezeigt hatten, dass der Selbstwert sich allein durch das Dasein ergibt. Diese Zeit ist dann auch der eigentliche Beginn, in dem man das familiär gelebte System ebenso bewertet, ohne jedoch sich aus seiner Rolle innerhalb der Familienkonstellation lösen zu können.

 

(Jetzt verstehst du vielleicht besser, warum sehr viele Menschen mit ihrer Kindheit hadern - weil die Erinnerung an sie im Vergleich zu Kindheitserfahrungen und -erinnungen  anderer subjektiv verzerrt und durch das EGO auf- oder abgewertet wurde und immer noch wird.)

Cornelia Höppner - psychologische Beratung & Coaching Leipzig
Wie es kommt, dass sich ein Mensch von seinem Selbstwert entfernt und den Egowert annimmt.

Erfahre, woran du erkennen kannst, dass du den Selbstwert seiner natürlichen Bedeutung nach lebst

Wir haben nun besprochen, was der Selbstwert ist und wie ein ungesunder Selbstwert als Egowert entsteht.

Nun möchtest du bestimmt wissen, woran du einen gesunden Selbstwert im Alltag erkennen kannst.

  1. Ein Mensch mit einem natürlichen Selbstwert bewertet sich im Vergleich zu anderen Menschen nicht höher oder niedriger.
  2. Er handelt aufgrund der vorliegenden Situation heraus und nicht, um sein Identität zu verteidigen. 
  3. Er ist emotional ausgeglichen ohne dabei seine Emotionen unterdrücken zu müssen.
  4. Er kann innere Zufriedenheit realisieren.
  5. Er verfügt über Selbstbewusstsein, indem er sein inneres Erleben kennt und kann dies im Hinblick auf seine Persönlichkeitstruktur zuordnen. Dabei kann er reflektiert entscheiden, den Gedanken, Emotionen und Handlungen der Persönlichkeit nicht zu folgen, ohne dabei einen inneren Drang zu verspüren, dies auf irgendeine Art und Weise kompensieren zu müssen .
  6. Er fühlt sich in seinem Tun selbstsicher ohne dabei unachtsam zu sein.
  7. Er ist aufgrund des verhandenen Selbstvertrauens zuversichtlich und weiß um seine Selbstwirksamkeit sowie um seine Selbstverantwortung, ohne sich dabei schuldig oder als Verursacher des Erfolges auf- oder abzuwerten.

Ist dies im Alltag leicht zu erkennen? Nun ja, an dir selbst rein theoretisch schon, wenn du den Mut hast, dich infrage zu stellen, ohne dabei das Gefühl zu haben, dass du dadurch schlecht wegkommen würdest. Es bräuchte demzufolge kein Mut, sondern nur radikale Akzeptanz. Was dir wiederum möglich ist, sobald du wirklich verinnerlicht hast, dass du wirklich nicht an Wert verlierst, wenn du zugeben kannst, dass du nicht unfehlbar denkst, fühlst und handelst. Das geht auch nie zu einhundert Prozent, denn die eigene Wahrnehmung wird nie ganz von subjektiver Einschätzung befreit sein.

Wie sich Selbstwertprobleme im Alltag zeigen können

Nun wollen wir anhand von Beispielen besprechen, ob du möglicherweise statt einem Selbstwert einen Egowert lebst.

 

Kennst du den Spruch: "Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe"? Dies gilt auch im Hinblick auf das Unterscheiden können, ob jemand aus dem Selbstwert heraus agiert oder seinen Egowert demonstriert. (Bitte beachte, dass die folgenden Beispiele keine Generalisierung darstellen, sondern nur mögliche Verhaltensweisen. In meiner Arbeit nach dem Ansatz der bewussten Selbstrealisation gilt der Grundsatz: Keiner ist wie der Andere. Schubladen gibt es nicht. Jede Persönlichkeit hat seine eigene und einzigartige Entstehungsgeschichte. Das Ziel entscheidet über richtig oder falsch. Das Ziel ergibt sich aus dem Wozu und nicht aus dem Warum. Die Nutzung der Persönlichkeit ist nicht das Selbstwertproblem an sich, sondern die Bewertung dieser im Verhältnis zu anderen Persönlichkeitsstrategien und Identitäten.)

 

Beispiele:

  • Jemand beteiligt sich in einer Gesprächsrunde nicht.  Hängt es damit zusammen, dass angenommen wird, man könne nichts zum Gespräch beitragen oder die anderen interessieren sich nicht für die Dinge, die man erzählen könnte, oder man hat Angst davor, etwas Falsches zu sagen, läge die Verkörperung des Egowertes vor. Ist man hingegen voll präsent im Gespräch involviert, ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob man irgendetwas für die anderen Gesprächspartner sei oder ohne zu überlegen, ob diese in ihrem Dasein höher anzusehen seien, wäre ein natürlicher Selbstwert vorhanden.
  • Hält man an Denkmustern, Verhaltenweisen, Emotionen, Dingen, Umständen oder Personen fest, auch wenn man sich dadurch unzureichend einschätzt, ist möglicherweise die EGO-Einschätzung aktiv. Darf hingegen alles kommen und gehen, ohne dass man einen persönlichen Verlust empfindet, der einen Leiden lässt, könnte man davon ausgehen, dass der Selbstwert durch nichts erhöht oder verringert werden muss.
  • Tut jemand die Dinge, um im Umfeld eine gewisse Stellung einzunehmen und fühlt sich unangenehm berührt, wenn dies infrage gestellt wird, könnte es hier sein, dass man annimmt, man wird erst durch die Anerkennung der anderen wertvoll(-er), was wieder ein Hinweis auf den Egowert wäre. Fühlt man sich bei einer Nachfrage zu seinem Handeln nicht unangenehm berührt. Muss man sich demzufolge nicht verteidigen oder emotional verhalten, kann man also gelassen das Gesagte aufnehmen und überdenken, dann spricht dies für einen natürlichen Selbstwert.
  • Meint man, dass so wie man lebt, ist das einzig Wahre und versucht womöglich andere davon zu überzeugen (denke hier gern an die Themen wie Ernährung, Nachhaltigkeit, Kindererziehung etc.) und geht nun auch noch davon aus, dass man seine Erklärungen 1 : 1 übernimmt, auch wenn sie konträr zu eigenen Erfahrungen stehen oder aus einer anderen Sicht heraus nicht sinnvoll sind, dann könnte hier jemand aus dem EGO heraus unterwegs sein. Erzählt jedoch jemand jemandem, aufgrund einer Nachfrage, warum er tut, was er tut und wozu und erhebt er danach nicht den Anspruch, dass man nun genauso so handeln, denken und fühlen müsse, weil er weiß, dass das Gesagte aus einer anderen Perspektive heraus nicht zutreffend sein kann, könntest du es hier mit einem Menschen zu tun haben, der seinen natürlichen Selbstwert aus seinem Dasein bezieht.
  • Überfordert sich jemand, weil er glaubt, dass sich zu entspannen Faulheit sei, dann könnte man diesen Menschen fragen, ob er denkt, dass es normal sei, dass man sich über seine körperlichen Grenzen hinweg verausgabt. Wird dies bejaht, ist es durchaus möglich, dass hier der Egowert durch Aktivität erzeugt werden soll. Tut jedoch jemand, weil getan werden muss und kann sich dennoch auch aus dem Alltagsgeschehen rausnehmen, um seine Lebensenergie "frisch" zu halten, könnte dieser Mensch verstanden haben, dass es reicht präsent zu sein, was nach einem natürlichen Selbstwert nach obiger Definition spräche.
  • Jemand weicht dem Leben aus,  zerdenkt alles und strebt erreichbare Ziele nicht an, da sie für ihn unerreichbar erscheinen. Somit ist er nicht in der Lage für sich gute Rahmenbedingungen zu schaffen.  Hier liegt eine EGO-Bewertung vor. Anders wäre es, wenn jemand sich den Aufgaben des Lebens stellt und diese für sich erfolgreich löst. Hier liegt die Vermutung nahe, dass er seine Selbstwirksamkeit bedacht auslebt. Er geht somit die Dinge aus seinem natürlichen Selbstwert heraus an.
  • Überschätzt jemand eine andere Person aufgrund dessen Berufes und wertet sich im Vergleich mit dieser ab, wäre auch hier wieder eine Egobewertung vorgenommen wurden. Hat hingegen jemand Achtung und Respekt vor dem Können einer anderen Person und weiß dennoch, dass dieser deswegen nicht wertvoller ist als man selbst, wäre hier ein natürlicher Selbstwert erkennbar.
  • Ist dir schon einmal aufgefallen, wie schnell eine subjektive Meinung als objektive Bewertung widergegeben wird? (Der Kuchen schmeckt nicht. vs. Der Kuchen ist nicht nach meinem Geschmack.) Auch hier ist ein Egowert erkennbar. Denn man macht sich zum Entscheider über gut oder schlecht, aber mit welchem Recht?

Es gibt noch so viele Situationen im Alltag, in denen sich zeigt, dass jemand sich im Vergleich zu einer anderen Person  höher oder niedriger einschätzt. Dies würde jedoch den Rahmen sprengen. Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass immer alles im Kontext zu betrachten ist und das Wichtigste dabei ist, wie sich ein Mensch im Verhältnis zu anderen sieht. Woran eine EGO-Bewertung auch erkennbar ist, wäre dass innere Unruhe, Anspannung, Druck, vielleicht auch psychosomatische Symptome das Leben des jeweiligen erschweren.

Cornelia Höppner - psychologische Beratung & Coaching Leipzig
Das EGO, die PERSÖNLICHKEIT, das fehlende Wissen über das innere Erleben im eigenen Bewusstsein sowie die fehlende Selbstsicherheit und das fehlende Selbstvertrauen verhindern, dass der Selbstwert verantwortungsvoll gelebt werden kann.

Fazit: Jeden Tag aus dem Selbstwert heraus leben zu können, ist eine Aufgabe für jeden von uns

An den Beispielen ist vielleicht ersichtlich geworden, wie schnell es passieren kann, dass man in die EGO-Bewertung abrutscht. Dies abzulegen kann dir gelingen. Dafür musst du:

  • einerseits die eigene Persönlichkeitsstruktur verstehen und erkennen.
  • andererseits musst du in der Lage sein, nicht reaktiv aufgrund ihres Wirkens zu handeln.

Dadurch wirst du deine Bedürfnisse:

  • besser wahrnehmen,
  • sie mit denen von anderen gut ausbalancieren
  •  gegenüber den Anforderungen des Lebens angemessener nachkommen können. 

Dabei muss du auch dein bisheriges Identitätsbewusstsein würdigen, denn sie stellte für dich als Kind die Lösung dar, um in deinem Umfeld zurechtzukommen. 

 

Es geht somit um Bewusstwerdung, Anerkennung und völlige Akzeptanz. Eigentlich Dinge, die die meisten Menschen von anderen erwarten und deswegen darauf auch vergeblich warten.

 

Gelingt es jedoch einem Menschen sich selbst zu geben, was ihm zusteht, indem er sich nicht durch Ab- oder Aufwertung und durch konträres Verhalten im Gegensatz zu psychologisch reifem Handeln innere Zufriedenheit, Glück, Freude, Mitgefühl und Liebe versagt, wird er in die Position kommen, sich ein Leben aufbauen zu können, was nicht mehr durch emotionales Verhalten und damit durch (Mit-)Leid, (Selbst-)Zweifel, Ängste, Scham, Wut, Ohnmacht geprägt ist.

 

Es ist eine lebenslange Aufgabe, die nur durch Präsenz und damit durch das Leben im Hier und Jetzt bewältigt werden kann. Die Achtsamkeitspraxis ist dabei eine gute Möglichkeit, um sich vergegenwärtigen zu können, was  im jeweiligen Bewusstseinsmoment auftaucht und (be-)wirken will.

 

Dies ist am Anfang nicht so einfach, denn wir erinnern uns, man wird als Kind durch die Entstehung der Persönlichkeit zur Hauptrolle des einzigartigen Filmes. Und solange man in den Dingen ist, haben sie einen. Gelingt es einem, diese zu beobachten, hat man den ersten Schritt zur Freiheit außerhalb der unbewussten mentalen Konzepte getan. (Gern kannst du dazu in meiner Anleitung nachlesen, wie du mittels Achtsamkeit & Gelassenheit zu einem glücklicheren und erfüllterem Leben findest.)

 

Möchtest du deinen Selbstwert nicht nur rational verstehen, sondern auch mit jeder Faser deines Seins spüren können, dann biete ich dir gerne an, dich mit mir in Verbindung zu setzen. Wir beginnen dabei mit dem kostenlosen Erstgespräch, damit du in Ruhe erzählen kannst, wo du dich siehst und was du meinst, was dir fehlt, um dich von deinem Ichwert befreien zu können. Ich freu mich auf dich.

 

Herzlichst Cornelia

 

PS:  Ich danke Dani Börger, eine tolle Frau, die anderen Frauen zeigt, wie sie sich dem Thema ETFs annähern können. Denn wir tauschten uns  beruflich aus, um Synergien zu entdecken, und stellten fest, dass wir dazubeitragen wollen, dass ganz viele Menschen ihren Selbstwert entdecken, weil sie sich dadurch endlich erlauben, Dinge tun oder lassen zu können, so wie es ihnen am besten bekommt.

Cornelia Höppner - psychologische Beratung & Coaching Leipzig

Wer schreibt hier?

 

Hi, ich bin Cornelia - psychologische Beraterin und Coach. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für sich selbst - auch inneres Erleben genannt - allen zugänglicher zu machen.

 

Denn ich bin davon überzeugt, dass sich unser Miteinander wandelt, sobald jeder in sich selbst ein Wohlbefinden erlangt hat und dadurch ganz anders an die Herausforderungen des Alltags herangehen kann.

 

Dabei würde dies der Einzelne nicht mal als ein "Ich muss so handeln, weil es moralisch besser ist." ansehen, sondern es wäre das natürlichste Verhalten, was keine Bewertung mehr braucht.

 

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