Ruhe bewahren...Wie?

 

Die Welt spielt scheinbar verrückt. Der bekannte Alltag findet nicht statt.

Es ist nicht mal wie im Urlaub, auf den freuen wir uns ja. Mitspracherecht bezüglich der Zwangspause haben wir nicht.

 

Natürlich wissen wir, dass es Sinn macht, Kontakte einzuschränken, um die Ansteckungsgefahr einzudämmen.

Natürlich wissen wir, dass Panik schieben nichts bringt.

 

Nur, da ist auf einmal so viel Zeit. Und für viele ist auf einmal die Einkommensquelle bedrohlich geschrumpft oder schon komplett weggefallen. Und, und, und....

 

Wie sollen wir da ruhig bleiben können?

 

Eckhardt Tolle sagt in seinen Vorträgen immer wieder, dass nur der augenblickliche Moment zählt. Und da liest Du gerade die Zeilen, bist fokussiert bei meinen Worten und vielleicht merkst Du, dass da jemand ist, die dich versteht. Die versteht, dass Du Verantwortung trägst. Die versteht, dass Du Angst hast. Die versteht, dass diese Situation nie mit Dir durchgespielt und trainiert wurde.

 

Und dennoch, Sand in den Kopf stecken, zählt nicht.

 

Wie heisst es im Flieger?:" Setzen Sie sich zuerst selbst die Maske auf , dann haben Sie die Puste auch Ihrem Umfeld zu helfen."

 

Und wie nützt Dir das jetzt?

 

Es ist wichtig, dass Du jetzt die Nerven behältst.

Es ist wichtig, dass Du Dich mit der Situation adäquat auseinandersetzt, um handlungsfähig zu bleiben, um Deinen Lieben das Gefühl von Sicherheit geben zu können, auch wenn Du natürlich nicht den Masterplan hast.

 

Was kannst Du also jetzt tun:

 

1. Schreib' Dir auf, was in Deinem Kopf ist. Alle Gedanken, alle Gefühle.

2. Schau' Dir Deine Aufzeichnungen an. Was davon ist als erstes zu klären und wie? Wenn Du keine Idee hast, wen könntest Du fragen? Wer könnte mit Dir gemeinsam feststellen, was Deine To Do - Liste abarbeitbar macht.

3. Was kannst Du tun, damit Du spürst, dass alles gut ist? ( In die Arme nehmen und nehmen lassen? Lachen? Weinen? Meditieren? sanfter Sport? Spiele? Dinge aussprechen? Perfektionismus aufgeben? Loslassen? Andere Perspektive einnehmen?)

4. Was kannst Du von Punkt drei jetzt umsetzen?

5. Wofür hast Du jetzt endlich Zeit?

6. Dankbarkeit - Du lebst, Du bist gesund, Deine Lieben auch.

7. Wertschätzung durch bewusstes Tun - allein, mit Deinen Lieben.

8. Erlaube Dir auch einfach mal nichts zu tun.

9. Ist Dir schon aufgefallen, dass es friedlich ist? Dass der Frühling sich überall zeigt?

 

Entspann' Dich und brauchst Du Unterstützung, Bestätigung oder einfach mal ein offenes Ohr.

Dann bin ich hier. Ich stelle Dir Dein Lieblingsgetränk hin und mache Dir bewusst, dass Du nicht allein bist.

 

Danke Dir, für das Lesen dieser Zeilen. Danke Dir, dass Du schaust, was Du davon umsetzt. Danke Dir, dass Du die Zeilen teilst. Danke Dir, dass Du auch teilst, was Dich gerade eben stärkt.

 

Herzlichst Conny

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