Lähmende Angst - kopflos oder mit kühlem Kopf den Tag meistern

Ihr Lieben, egal wann und aus welchem Grund uns Angst überfällt, spüren wir Trennung von allem,was uns glücklich leben lässt.

 

Die Angst an sich, ist ein "eingebauter" Schutzmechanismus, der uns davor bewahren soll,  uns leichtsinnig in Gefahren zu begeben und  uns ebenso befähigt in Sekundenschnelle die lebensbedrohliche Situation zu verlassen.

 

Wann wir Angst verspüren, hängt von den äußeren Umflüssen, von  unseren selbstgemachten Erfahrungen, von Erzählungen anderer und oder alles im Zusammenspiel ab.

 

Nur was tun, wenn wir die Situation nicht einfach so hinter uns lassen können? Was tun, wenn uns durch unser Umfeld und durch Nachrichten glaubhaft vermittelt wird, dass eine lebensbedrohliche Situation vor uns liegt?

 

Einen kühlen Kopf bewahren hilft uns angemessene Entscheidungen zu treffen. Und wie gelingt uns das? Nun begeben wir uns für einen Moment in in die Rolle eines Beobachters. Wer sagt was? Was passiert tatsächlich? Wer hat einen Nutzen aus der Situation? Wie zuverlässig ist unsere Quelle? - dies sind nur ein paar mögliche Fragen, die uns objektiver die Situation erleben lassen.

 

Wie können wir diese Beaobachterrolle einnehmen?

 

Wenn es möglich ist, hinaus mit uns in die Natur. Sie gibt uns am besten wieder, was seine Richtigkeit hat. Wir können uns mit Menschen austauschen, die nicht wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend laufen, und uns dadurch ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Egal wie gefährlich die Situation ist.

Wir können unsere Gedanken aufschreiben und diese in einem Zwiegespräch infrage stellen, um zu erkennen, welche Gedanken basieren aufgrund unserer eigenen Angst und welche geben das tatsächliche Geschehen wider.

Wir können durch das Gehen in die Stille - also meditieren, Fragen stellen und Antworten erhalten, die unserer Intuition entspringen und uns eine Bandbreite an Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, die wir so in Panik gar nicht hätten wahrnehmen können. 

 

Und ja, mit meditieren anzufangen, wo doch gefühlt keine Zeit ist, wo " nur rumsitzen" für Ungeübte Unsinn ist, ist eine wirkliche Herausforderung. Und doch wachsen tun die meisten von uns im größten Moment des Schmerzes, also der Angst.

 

Auf jeden Fall obliegt es unserer Eigenverantwortung, wie wir mit den erlebten Umständen umgehen.

 

Deshalb meine Empfehlung: probiert es trotzdem aus - was sind schon fünf Minuten, in dennen Ihr euch gut fühlt gegenüber fünf Minuten, in denen Ihr panisch Kreise dreht? Sie sind wertvoll! Hier könnt Ihr eine kurze geführte Meditation  ( fragend in die Stille gehen) auf euch wirken lassen.

 

Fühlt Euch gehalten.

 

Bis zum nächsten Mal Conny

 

Übrigens viele Katastrophen wirkten erst deshalb so gewaltig, weil wir kopflos durch die Gegend liefen, und dadurch verpassten, die richtigen Schritte einzuleiten. Und da ist egal, ob nur Du allein oder die ganze Bevölkerung betroffen ist.

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