Veränderung? - Mut fehlt.

Aufgrund meines Blogartikels" Was fehlt dir zur Veränderung?" Haben sich einige bei mir gemeldet. Danke euch. Ich werde also mehr darüber erzählen. Und mit dem Mut fangen wir an.

Was bedeutet Mut?

Ich habe nachgeschaut. Er kann Ausdruck einer Ge-Müts-Lage sein und auch die Willensstärke ausdrücken, die uns befähigt, Dinge zu tun oder nicht zu tun, nachdem wir uns deren Handlungsfolge reiflich überlegt haben.
Viele nehmen an, dass mutig sein gleich bedeutend ist mit keine Angst zu haben. Weit gefehlt, denn jeder Held zieht in dem Kampf und weiss um die Gefahren, die ihn erwarten. Nur ist er sich bewusst, was passiert, wenn er nicht für die Sache eintritt. Genau so, wie er annimmt, was wunderbares passieren kann, wenn er trotz seiner Ängste ein bestimmtes Verhalten an den Tag legt.

Demzufolge sind wir immer mutig. Denn wir tun immer wieder Dinge, die neu für uns sind. Von denen wir auch gern glauben, dass sie wir viel riskieren und dabei die Welt untergeht. Ihr merkt schon, unsere Gedanken haben einen Hang zu übertreiben. Und dafür verantwortlich ist wieder mal das limbische System in unserem Gehirn. Es tut seine Arbeit, will uns beschützen. Leider hat es dabei noch nicht registriert, dass wir nicht mehr in der Steinzeit oder so leben.

Den größten Mut, brachten wir wohl auf, als wir uns entschieden zu leben. In unserer Kindheit haben wir dann ständig Dinge zum ersten Mal getan. Wir haben uns auch viele blaue Flecke geholt. Die Knie gern aufgeschlagen und trotzdem sind wir immer wieder losgezogen, um die Welt zu entdecken und zu erobern.
Nur dann kam der Alltag, und wir hatten keine Zeit mehr, neue Wege zu gehen. Uns wurde gesagt, was wir zu tun und zu lassen haben. Und natürlich schauen wir auch immer wieder, was denn die anderen so machen. Schliesslich lernen wir am besten durch nachmachen.

Um uns nun in Mut zu üben. Haben wir mehrere Möglichkeiten.  Entweder wir stellen uns das Schreckensszenario vor. Also, was wird passieren, wenn wir nicht tun, was wir doch gern tun würden. Und fühlen in uns rein, wie grausam dieses Leben sein wird. Oder wir stellen uns das Ergebnis noch riesiger vor, damit unsere Mission größer ist als unsere eigene Befindlichkeit.
Sollte es weder das eine noch das andere sein, können wir uns auch einfach fragen: „ Was wäre der erste Schritt?  Und bringt er mich um?“ Wenn nicht, dann mach’ einfach diesen einen Schritt und schau, wohin er dich gebracht hat. Näher an dein Ziel oder nicht?! Entweder kannst du den nächsten Schritt in die gleiche Richtung tun oder du lotest dich neu aus, um trotzdem anzukommen.

Und ja, da kommt gern der Faktor Sicherheit hinzu. Nur darüber können wir uns gern ein anderes Mal austauschen.

Übrigens Mut ist immer da. Das Eigentliche liegt immer dahinter. Gern schau’ ich mir das mit euch gemeinsam an. Helden haben meistens Unterstützer mit auf ihrer Mission. Und ich liebe Abenteuer genau so, wie ich es als meine Berufung empfinde, euch liebevoll fordernd und fördernd zu begleiten, damit wir alle am Ende sagen können: „ Das war echt mutig von uns. Und es hat dabei so viel Spaß gemacht, diesen Weg zu gehen.“

Herzlichst Conny

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